V E R A N S T A L T U N G E N - 2 0 1 5
Berichte
Auf dieser Seite können Sie zu den Veranstaltungen 2015 die Berichte in chronologischer Reihenfolge nachlesen. Diese Berichte sind auch in unserer Klubzeitung "Hotbike" enthalten, welche entweder "online" oder zum "herunterladen" bereitsteht.

22. Februar 2015 - Klettern in Weinburg - oder - "Wie besiege ich meine Höhenangst!"

Sonntag, 22. Februar 2015, 1030 Uhr. Treffpunkt für Klettern im Kletterzentrum Weinburg steht bevor. Eine kleine, sehr feine Damenrunde hat sich zusammengefunden um sich mit Manfred dem Thema zu nähern. Lisa, Judith, Uli und Anna trauen sich, alle Männer unseres Klubs haben gekniffen. Keiner da, aus den verschiedensten Gründen. Trotzdem - KEINER!

Nachdem alle mit Schuhen und Gurt ausgerüstet waren begannen wir die Sicherungstechnik zu besprechen und gleich gemeinsam zu üben. Judith, die noch nie vorher geklettert war und eigentlich Höhenangst hat, war die Mutigste und kletterten eine 3+. Bis hinauf, und sie hat dabei eine sehr gute Figur gemacht, den inneren Schweinehund und die Angst überwunden. Uli war gleich die Nächste und schaffte es ebenso. Hochachtung und Gratulation.

Anna und Lisa, die schon ein wenig Erfahrung mitbrachten, begannen ebenso sich einzuklettern und Selbstvertrauen für kommende Routen zu tanken.

Herbert begleitete seine beiden Damen in die Halle, zog es aber vor zuzusehen und die Mädels aus sicherer Position und moralisch gefestigt zu unterstützen.
Zu Besuch kamen Andrea und Reinhard mit ihren Enkeln und natürlich war unser "rasender Reporter" Walter vor Ort, dessen fotografische Dokumentation und die Leistungen der Mädels ihr in der Galerie bestaunen könnt. Herzlichen Dank dafür.

Zu Beginn war immer nur eine Seilschaft unterwegs, damit alle immer wieder den richtigen Umgang mit HMS, Sicherungsgerät und Seil üben konnten und ich selbst als Backup helfend unterstützen konnte wenn notwendig.
So ging es munter reihum, jede der vier Damen wagte sich auf immer schwierigere Routen. Natürlich wurde ein wenig gejammert auch, die Finger, die Arme, ui ist das hoch. Das gehört beim ersten Mal dazu, doch wenn man es geschafft hat darf "Frau" durchaus stolz auf sich sein.

Die nächsten Routen waren bereits von Schwierigkeitsgrad 4+, durchgehend senkrecht und an einigen Stellen schon ein wenig kniffelig. Für Einsteiger sehr fordernd, doch auch gut zu bewältigen weil die Griffe entsprechend groß und ausreichend an der Zahl vorhanden sind. Uli konnte hier ihre Größe und Reichweite gut nutzen, schaffte es ohne große Probleme und dem einen oder anderen Hüftschwung und Wechselschritt bis ganz nach oben.
Die Freude bei den Mädels zu spüren wie sie es gemeinsam schafften, eine auf dem Weg nach oben, die Andere sichernd unten, diese gestellten Herausforderungen zu bewältigen, machte bei mir allen Freude auf mehr.

Auch wenn "Frau" die Anstrengungen schon spürte, die nächsten Routen waren wieder ein wenig anspruchsvoller und höher. Höhepunkt war zum Ende der drei Stunden die Begehung einer 5a durch Uli, die an diesem Schnuppertag ein wenig auf den Geschmack gekommen ist und sich weiter in diesem Metier zu betätigen. Anna und ich nehmen sich beim nächsten Mal gerne als Kletterpartnerin mit.

Auch wenn es diesmal nur eine sehr kleine Runde war möchte ich diese sportliche Aktivität heuer noch einmal anbieten. Das Interesse Koordination, Gefühl und ungewohnte Fertigkeiten zu üben und vor allem der gemeinsame Spaß sollten Grund genug sein daran teilzunehmen. Ich würde mich freuen euch beim nächsten Mal begrüßen zu können.

Abschließend darf ich mich bei den Teilnehmerinnen für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken und euch sagen - ihr wart eine tolle Truppe. Gerne wieder!

Bis zum nächsten Mal
Berg heil
Manfred

Die Bilder zur Veranstaltung findet ihr hier.

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26. Februar - 1. März 2015 Wellnesswochenende mit Monika und Alfred Draxler

Thermenaufenthalt des HSV Motorrad vom 26.2. bis 1.3.2015 in Bad Tatzmannsdorf

Je nach persönlicher Begünstigung durch das Schicksal konnten diesmal 4 bzw. 3 Tage Wellness in Anspruch genommen werden.
Das Hotel war wie immer: in der Therme nicht überlaufen, im Speisesaal gut wie gewohnt.
Eifrig wurden diesmal die sportlichen Aktivitäten wie Turnstunden, Weinkost, Tanzabend und nicht zuletzt Bingo wahrgenommen ......
Neu war vor allem Julian, mit einem halben Jahr der jüngste Teilnehmer, der sich tapfer gehalten hat und den übrigen Teilnehmern und -innen Gelegenheit bot, ihre Kenntnisse in Kinderbetreuung aufzufrischen.
Alles in allem waren es wieder einige erholsame, stresslose Tage in angenehmer Gesellschaft und so sollte es ja auch sein.

Mit freundlichen Grüßen
Alfred u. Monika Draxler

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14. März 2015 - HSV Kegelabend

Bericht der Zuseherin Gabriele Spanny

Teilnehmer: Peter Huber samt Gattin, Tochter, Schwiegersohn in spe und deren Freundin, Judith Nagl und Herbert Stöger, John Burger, Karlheinz Lehrach, Roland Dörrer, Ulli Krejci, sowie Walter und Gabriele Spanny.

Dank Peters Organisation konnten wieder die Voithkegelbahnen benutzt werden.
Leider gab es an diesem Tag viele Ausfälle, so mussten auch einige "Nichtkegler" herhalten und wenigstens zusehen.
In angeregter Runde wurden einige "Schweinchen", aber auch einige Nieten geschoben.
Die nicht so versierte Gruppe war der Meinung, dass diejenigen gewinnen würden, die am schnellsten 100 Schübe geschafft hätten. Mit einem weinenden Auge mussten sie zur Kenntnis nehmen, dass jedoch die Höchstpunktezahl gewann.
Nach der ersten Runde wurden wieder köstliche Schnitzerl mit Erdäpfelsalat serviert, danach wurde noch fleißig weitergekegelt.

Gegen Ende der zweiten Kegelrunde kam Manfred Parzer, um auch für sich und Anna Maria Schnitzerl zu ergattern. Er wurde bestürmt zu bleiben, aber leider war ihm das nicht möglich. Auch Walter und ich mussten fahren, da ich nach meiner Hüftoperation noch nicht so belastbar war.

Die Bilder zur Veranstaltung findet ihr hier.

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27. März 2015 - Schießen mit Luftgewehr und Luftpistole

Auch heuer haben wir wieder unsere(n) Schützenmeister(in) bei der Schwesternsektion Schießen ermittelt. 23 Teilnehmer(innen) stellten sich dem selektiven Wettkampf. Manche reisten sogar mit eigenen Waffen an und nach einer kurzen Begrüßung sowie Einweisung durch den Stv. der Sektion Schießen wurde sofort mit dem Aufwärmen begonnen. Nach gefühlten tausenden Trainingsschüssen mit Pistole bzw. Gewehr wurde es ernst und der eigentliche Wettkampf gestartet. Je 20 Wertungsschüsse waren auf die 10er Ringscheibe abzugeben. Aber wie so oft spielte auch hier die Technik einigen einen Streich. Wurde der jeweilige Stand nicht rechtzeitig auf Wettkampf umgestellt, waren auch noch so gute Trefferergebnisse für die sprichwörtliche Katz und es musste erneut begonnen werden. Mit dem Gewehr wurden aufgrund des aufgelegten Anschlages durchwegs gute Ergebnisse erzielt. Interessant wurde es mit der Pistole. Stehend frei - mehr brauche ich nicht zu sagen. Ich wusste gar nicht, dass man so zittern kann. Manche (der Schreiber dieser Zeilen eingeschlossen) konzentrierten sich auf rechtzeitiges Abdrücken wenn der schwarze Kreis zufällig einmal vorbeikam. Im Allgemeinen muss aber unseren Damen ein großes Lob ausgesprochen werden. Vor allen mit dem Gewehr leuchtete sehr häufig die Zehn auf. Aber auch mit der Pistole zeigte die Siegerin den meisten Herren wo es lang geht. Apropos Sieger. Bei den Damen sicherten sich mit dem Gewehr Adi Hagenauer und mit der Pistole Gabi Hess den Sieg, bei den Herren war Manfred Fasching in beiden Bewerben nicht zu bezwingen. Abschließend möchte ich mich noch bei der Sektion Schießen und hier vor allem bei deren Sektionsleiter Franz Gruber und seinem Team für die Betreuung und Bewirtung recht herzlich bedanken.

Reinhard

Die Bilder zur Veranstaltung findet ihr hier.

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12. April 2015 - Fahrsicherheitstraining beim VFV

Jetzt haben wir also die Saison eröffnet. Früher als sonst und auch mit etwas Neuem, was das Fahrsicherheitstraining betrifft. Trotz einiger Skeptiker bei der Terminbekanntgabe haben sich 12 Biker für die Saisonvorbereitung gefunden, die den Weg nach Wien zum VFV (Verein zur Förderung der Verkehrssicherheit) angetreten sind. Dass natürlich auch das Wetter mitgespielt hat, war sicherlich nicht unwesentlich. Nach der Anmeldung wurde pünktlich um 9:00 Uhr mit der Einweisung bzw. Einteilung der verschiedenen Gruppen (Trial, Anfänger und Perfektion), sowie mit dem praktischen Teil begonnen. Welche Gruppe der HSV war, überlasse ich der Fantasie des Lesers. Unser Instruktor Andreas Latschenberger, ein Polizist der etwas anderen Art, ist nicht nur für die Ausbildung der weißen Mäuse zuständig, sondern versuchte auch uns das eine oder andere Geheimnis des Motorradfahrens zu vermitteln. Und ich kann euch sagen, selbst für uns, die ohnehin schon alles "wissen und können", war etwas Neues dabei. Ohne größeren Leerlauf wurde dann bis Mittag am Gasgriff geschraubt und da wir aus den Augenwinkeln bereits den angeworfenen Griller bemerken konnten, machten sich bei dem einen oder anderen bereits Hungergefühle bemerkbar. Nach gegrilltem Burenwürstel konnte dann der Nachmittagsteil gestärkt begonnen werden. Um 14:00 Uhr war dann Schluss mit lustig und wir machten uns auf den Weg zur Abschlussbesprechung zum Heurigen in Reichersdorf.
Ich glaube, es ist keiner unter uns der diesen Tag und die Teilnahme bereut hat.

P.S. Und was ich noch sagen will: das Ganze war kostenlos und es wurden nur freiwillige Spenden genommen.

Reinhard

Die Bilder zur Veranstaltung findet ihr hier.

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26. April 2015 - Erste Klubausfahrt

Nach einer etwas feuchten Anfahrt von Guntramsdorf nach St. Pölten haben Vlasta und ich uns bei der BP Tankstelle mit warmen Kaffee gewärmt. Bis kurz vor 9h waren wir die einzigen und glaubten uns beim Datum geirrt zu haben, doch um 8:55 kam dann doch der 3. im Bunde - Roland. Kurz nach 9h kam dann auch noch die 4. und letzte Bikerin - Uli mit Ihrer neuen Yamaha.

Wir warteten noch 20 min und nachdem ich mir eine Österreichkarte an der Tankstelle gekauft hatte und wir uns dann fürs Waldviertel als Ziel entschieden hatten ging es schon los. Südlich der Donau bis Ybbs, dann über die Donau und bis Bärenkopf. Dort kurz vor Mittag etwas unterkühlt haben wir uns beim Gasthof Schiefer gestärkt.

Im Anschluss auf teils noch mit Splitt verzierten Straßen fuhren wieder gegen Süden.
An der Donau angekommen wurde es schlagartig wärmer und wir konnten bei Sonnenschein noch Kaffee, Torte und Eis genießen.

Markus

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30. April - 1. Mai 2015 - Ein steirisches Wochenende

Nach einigem Hin und Her, Zu- und Absagen beschlossen Herbert und ich nach Murau zu fahren und je nach Wetterlage von dort aus Ausflüge zu machen. Nach der Abfahrt am
30. April um 8.30 bei ca. 8 Grad aber bei schönem Wetter fuhren wir zügig durch das Pielachtal zum Lunzersee auf einen Kaffee. Gestärkt geht es weiter durch das Gesäuse nach Admont, Kaiserau, über den Hohentauernpass ins Lachtal. Dort erwischt uns erstmals der Regen. In Oberwölz wollten wir uns ein Silberbergwerk ansehen, die erste Führung war aber erst am 1. Mai. In Murau bezogen wir im Brauhofhotel unser Quartier. Die Hotelchefin hatte so Mitleid mit uns triefend nassen Bikern, dass sie uns 30% vom Preis nachließ und auch die Sauna einschaltete. Wir dankten mit Bierkonsum. Am nächsten Tag war das Wetter besser und so fuhren wir nach Metnitz, Glödnitz, Deutsch Griffen auf den Hochrindlpass. Eine tolle Straße, super Aussicht, kein Verkehr aber auch nur 5° auf 1800 m. Weiter in die Ebene Reichenau, Bad Kleinkirchheim (das eigentlich nicht mehr so heißen sollte, denn das hat sich ordentlich gemausert) nach Millstatt in das öffentliche Bad in das Kaffeehaus. Die Eigenart dieses Lokals- man kann nackten Menschen beim Baden zusehen (haben wir nicht gewusst, deshalb auch unser Erstaunen). Weiter geht es nach Gmünd, Leoben, Innerkrems nach Bundschuh zu einem Hochofenmuseum, das jedoch erst Mitte Mai die Pforten öffnet. Es war aber auch so einiges zu besichtigen. Weiter nach Tamsweg zum Prebersee und zum Schattensee. Das Lokal dazu öffnet auch erst Mitte Mai. Um ca. 16.00 erreichten wir trockenen Fußes das Hotel wo gleich die Sauna befeuert wurde. Herbert hustete am Abend und bekam von der Chefin einen Kräutertee aus eigenem Anbau mit Honig. Er bekam ihn weiter täglich zum Frühstück und zum Abendessen. Sehr fürsorglich diese Frau.

Am Samstag fahren wir bei schönem Wetter nach Steyr, Laßnitz, St.Blasen, Hüttenberg, über das Klippitztörl. Bei einer Kaffeepause setzt sich ein ca. 70 jähriger Mann zu uns der mit einer brandneuen BMW 1000 RR angekommen war. Er ist in diesem Lokal bekannt wie ein bunter Hund. Er fährt die Maschine auch bis an den Rand, sehr beeindruckend. Über die Weinebene geht es weiter nach Deutschlandsberg, wo uns dann auch mal ein Regenschauer erwischte. Über die Soboth war alles drin. Mal Sonne mal Regen mal trockene Fahrbahn mal nass. Richtung Klagenfurt hat es uns dann mal richtig erwischt. In Feldkirchen war alles wieder vorbei und so konnten wir die Kurven nach Flattnitz und Stadel an der Mur so richtig genießen. Um ca.16.30 tranken wir Bier auf der Terrasse bis die Sauna und das Dampfbad die Temperatur erreicht hatten.
Am Sonntag fuhren wir wieder über das Lachtal, Hohentauernpass, Kaiserau nach Admont. weiter über das Ennstal nach Hause.
Resümee: 1150 km unfallfreie Fahrt, mit guter Ausrüstung war der Regen auch kein Problem. Beeindruckend war das Hotel mit allen Angestellten. Sehr freundlich, sehr sauber, gut sortiert, Bikerpreise bei den Zimmern und der Wellnessbereich ist einzigartig bei diesen Zimmerpreisen. Wir kommen wieder, wir haben es versprochen.

Karlheinz

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14. - 17. Mai 2015 - 4 Tages Tour Felbertal

Die Viertagestour ins Felbertal war also doch nicht so feucht wie vielleicht einige befürchtet haben. Trotz der nicht wirklich berauschenden Wettervorhersage war bei einer kurzen Meinungsumfrage die überwiegende Aussage: selbstverständlich fahren wir! Somit waren wir eine Gruppe von 12 Teilnehmer(innen) mit 10 Motorrädern.
Die Abfahrt am Donnerstag erfolgte bei recht ordentlichem Bikerwetter und wir kamen ohne Beglückung von oben bis in den Raum Schladming. Den hier einsetzenden Regen warteten wir bei einem ausgezeichneten Mittagessen am Fuße der Reiteralm ab. Bei der Weiterfahrt hatte es wieder fast aufgehört und wir kamen dann trocken bis ins Seminarzentrum Felbertal.
Der Freitag zeigte sich dann wirklich von der eher schlechten Seite.
Nicht nur dass es regnete, hatte sich Markus auch noch eine grandiose Verkühlung eingefangen, die ihn zu einem Arztbesuch nach Mittersill brachte. Der Vormittag wurde dann kurzerhand zum Wellnesstermin in der Sauna erklärt. Zu Mittag schien der Regen vorbei und wir starteten zur Kristallwelt in Wattens. Über der Gerlos war es aber mit der trockenen Luft zu Ende. Der allgemeine Tenor war aber Weiterfahren, was sich auch als richtig herausstellen sollte. Im Zillertal war es bereits mit dem Regen wieder vorbei. Die Besichtigung der Kristallwelt war dann aber doch nicht der erhoffte Knüller. Die allgemeine Meinung: einmal genügt. Die massenhaft anwesenden Inder und Pakistani werden das vielleicht anders sehen. Die Rückfahrt erfolgte über Wörgl und Kitzbühel. Da wir doch etwas später dran waren, kehrten wir unterwegs zum Abendessen ein.
Der Samstag sollte sich als schönster Tag erweisen. Nach der Fahrt über den Felbertauern empfing uns in Osttirol die Sonne. In Gmünd wurde das Porschemuseum - klein aber fein- besichtigt, und anschließend ging die Reise über die Nockalmstrasse weiter. Dass Polizisten in Kärnten auch sehr hilfreich sind und beim Motorradaufstellen helfen, möchte ich an dieser Stelle nur kurz anmerken. Mehr möchte ich aus persönlichen Gründen nicht dazu sagen! Die Rückfahrt führte uns dann bei herrlichem Wetter am Millstättersee vorbei, und wäre die Zeit nicht doch schon fortgeschritten gewesen, hätte sich ein Besuch der Strandbar direkt aufgedrängt.

Am Sonntag ging die Reise schon wieder Richtung Heimat. Zuvor statteten wir aber noch einen Besuch am Obersalzberg ab. Zufällig war in Deutschland Tag des Museums bei freiem Eintritt. Das Dokumentationszentrum zeigt in sehr anschaulicher und erschütternder Weise die Zeit des zweiten Weltkrieges. Wer sich für unsere jüngere Vergangenheit interessiert, sollte diese Ausstellung besichtigen. Da sich zwischenzeitlich der Nebel in den Bergen festgesetzt hatte, wurde auf eine Weiterfahrt über die Rossfeldstrasse verzichtet. Beim Mittagessen in Salzburg wurde dann auf Grund der fortgeschrittenen Zeit die Heimreise über die Autobahn beschlossen. Je weiter wir nach Osten kamen umso schöner wurde das Wetter. Diejenigen, die sich nach den ca. 1300 km, noch zu einem Abschlussgetränk beim Stadelfest in Oberzwischenbrunn trafen, konnten dieses bei herrlichem Sonnenschein im Freien genießen.
Zum Abschluss möchte ich mich noch für die gezeigte Disziplin und Pünktlichkeit aller Teilnehmer bedanken. Dass die Kameradschaft sowieso ausgezeichnet ist, wurde am Abend bei den Nachbesprechungen immer wieder sehr eindeutig bewiesen. Ich möchte mich auch beim Personal des Seminarzentrums recht herzlich für die hervorragende Betreuung bedanken. Als einziges Manko wären vielleicht die zu geringen Rotweinreserven zu erwähnen.

Reinhard

Die Bilder zur Veranstaltung findet ihr hier.

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11. - 20. Juni 2015 - HSV Ausfahrt in die Provance

11.6. Treffpunkt um 4°° Uhr Früh an der BP Tankstelle - verladen der Motorräder in die Anhänger; 1. Pause für Kaffee und WC in Salzburg am Brenner;
Freundliche Begrüßung durch Carabinieri, da Überholverbot für alle Kfz's mit Anhänger bis Modena - diese Belehrung hätte 80,00 € gekostet durch Rabatt nur 60,00€ (Rückblick: 4 Baustellen von 1-spurig - ewige LKW - Kolonne - wir fuhren danach trotzdem links vorbei)
18:15 Ankunft bei Sonnenschein und 30°C im FELL Hotel - sehr netter Empfang durch englisch sprechender schönen Tochter des Hauses; abladen der Motorräder und abstellen der Autos mit Anhänger auf abgesperrten IVECO Parkplatz. Danach Pizza essen am Hauptplatz von Susa - erster Kontakt mit Regen…

12.6. Abfahrt bei Nieselregen ging es über den COLE DE MOUNT CENISSE. Temperatur auf dem Berg bei 6°C. DJ wechselte das nasse Goretex Hoserl auf trockenes

Leder - danach ging es weiter über den COLE DE CROIX DE FER; Mittagessen fand in einem alten Gasthaus mit Männerwirtschaft statt. Anschließende Irrfahrt ins Tal der Verzweiflung… nach 3 maligem Versuch befanden wir uns auf der Autobahn bei Wind, Sturm und Schüttregen. Am Ende der Autobahn fanden wir einen sehr schönen sonnigen COL DE MEINE mit idealen Kurven ohne Aussicht… 1. Motorradwäsche am Weg zum Campingplatz LA PINEDE - deutsch sprachige Rezeptionistin verlangte noch 10,00 € Kurtaxe + 250,00 € Kaution… anschließend empfingen wir ein gutes Abendessen vor Ort.

13.6. Ausfahrt bei Sonnenschein über den COL DE ROSETTE auf den PONT EN ROYANs - wunderschöne Schluchten mit Aussicht auf den rotsteinigen Berg und heraus gemeißelten, überhängenden Steinen… viele Steine auch auf der Straße… kurzen Abstecher über den CODELLA BATAILLE auf den COL DE BARIERRES mit schöner Straße nach St. Martin; danach fanden wir eine sehr nette AUBERGE DU PIONER worin auf ca. 1013m Mittagsjause stattfand - mit Spezialitäten aus der Region und weißen Kühen auf der hinterm Haus gelegenen Alm. Danach ging die Fahrt weiter über den COL DE MACHINE, CIRCE DE CONBELA VAL mit beeindruckender Straßenführung durch handgemeißelten Tunneln und ausgestemmten C-förmigen Straßen direkt aus dem Berg heraus gearbeitet… zügige Rückreise auf den COL DE ROUSETTE mit mehreren schnell entgegen kommenden Caterham's und Super 7's… danach Einkauf im Super Marche und Abendmahl auf unserer Terrasse - 5 Bier pro Person :

14.6. Beginn bei starkem Regen und Frühstück im Stehen. Getratscht bis zur Jause auf der Terrasse mit Tankstellensuche am Navi - Routenplanung Richtung Sonnenschein… Ab Mittag fuhren wir dann bei sonnigem Wetter nach Crest tanken und weiter in ein Tal Richtung Bourdox in die Berge wo es weiter nach Dieu Le Fit ging - entlang von Weingärten und Lavendelfarmen nach ROUSSET LES VIGAN nach NYOS - kurze Pause - danach ging es zurück durch einen CANYON EYGUES über den COL DE PREMOUND nach DIE. Als wir im Quartier ankamen wurden wir wieder mit Regen empfangen.

15.6. Juhuu Sonnenschein - Karl Heinz hatte eine längere Tour geplant… somit ging es gleich nach dem Frühstück und Tanken um 9°° Uhr los. Richtung Osten zum PASSO DI GRIMONE durch einen sehr schönen CANYON (siehe Fotos) weiter Richtung Süden über den COL DU FESTRE nach CAP wo wir unser Mittag wahr nahmen und tankten, da es keine Tankstellen in Frankreich gab… weitere Abfahrt im Regen über den LAKE DU PONCON ein riesiger Stausee - leider starker Regen - mit Glück konnten wir aus der Schlechtwetterfront rausfahren… weiter ging es zügig durch das wunderschöne Tal COLE LA BOURET Richtung TIGNE LE SPAINS wo wir eine köstliche Bananen-Limonade und Eis zu uns nahmen - das ist der Ort wo der German Wings abstürzte…
nun ging es wieder zurück in den Norden über VOLONE nach CISTERONS - weiter nach SERES über den COL DE CAPRE nach DIE zurück nach Hause… ca. 396km….


16.6. Abfahrt von Die bei schönem Wetter über den Col de Prémol nach Remuzat. Hier beginnt eine der schönsten Schluchtdurchfahrten dieser Reise bis Curien. Auf kleinen Straßen fahren wir nach Malaucene. Über den Mount Ventoux nach Sault. Hier gibt es die ersten Lavendelfelder. Weiter auf kleinen Straßen nach Apt. Als schöne Straße beschrieben, von sehr vielen Radfahrern benützt, die Schönheit hält sich jedoch in Grenzen. Nach Bonnieux verzieht sich der Himmel, nach Cadenet wieder erste Regentropfen. Wir fahren auf der kürzesten Straße nach Palud. Es regnet wieder. In Pertius gehen wir in eine Konditorei wo wir von hübschen Mädchen bedient werden. In Palud angekommen fragen wir nach dem Weg in das Quartier. Sie schicken uns auf eine spektakuläre Straße, die nicht einfach zu befahren ist. Sehr schmal, steinig und steile Kehren. Vom Quartier selbst sind wir positiv überrascht. Sehr freundlich und großzügig gestaltet. Allerdings gibt es kein Handynetz. Zum Abendessen gibt es Wildschwein, Käse, Wein und Nachspeise.

17.6. Pünktlich um 9. 00 starten wir nach Castellane durch ein sehr schönes Tal des Verdon. Vorbei am Stausee Castillon nach Entrevaux. Eine alte Stadt mit schöner Burg. Eine Besichtigung entfällt da es bereits ca. 30° hat. Weiter bis St. Martin du Var. Auf sehr kleiner enger Straße fahren wir nach St. Martin Vesubie. Über enge aber fast autofreie Bergstraßen geht es nach Rimplas hoch nach Beuil über den Croix de Valberg ( Schigebiet ) nach Guillaumes, zurück in flotter Fahrt nach Castellane. Am letzen Parkplatz wird noch heftig telefoniert, da ja im Quartier keinerlei Empfang besteht. Am Abend gibt es Vegetarisch, Käse, Wein und Nachspeise.

18.6. Wir starten wieder pünktlich um 9.00. Markus D. klagt über Schmerzen im Hinterteil und bleibt im Quartier. So fahren wir zu fünft zum Lac de Croix. Ein sehr schöner See. Entlang des Verdon gibt es immer wieder sehr schöne Einblicke in die Schlucht. Auf einer sehr gut ausgebauten Straße fahren wir nach Fayence. Eine Stadt aus dem Mittelalter. Bei Temperaturen über 30° entfällt aber eine Besichtigung. So fahren wir durch einen sehr schönen Bergwald nach Mons. Die Rückreise erfolgt über eine wenig anspruchsvolle Straße über Rougon. Wir versuchen noch eine Nebenstraße die aber in einer sehr schönen Schlucht endet. Zum Abendessen wird Fisch in Folie, Reis, Püree, Käse, Wein und Nachspeise serviert.

19.6. Abfahrt nach Susa über Castellane vorbei am schönen See bis Annot. Über den Colle de la Cayolle mit seinen schönen roten Felsen, über den Col de Var nach Guillestre. Hier passiert ein Hoppala. Bei einem Kreisverkehr fahren wir den Pfeilen nach Briancon anstatt rechts zum Col d. Izoard abzubiegen. Über die anspruchslose Bundesstraße fahren wir nach Susa. Vorteil dabei, wir haben mehr Zeit zum Verladen unserer Motorräder.

20.6. Abfahrt nach Hause. Die beiden Markus starten sehr früh am Morgen und fahren über Venedig und Kärnten nach Hause. Didi und Kh fahren etwas später nach. Roland
und Reinhard fahren über den Brenner, die sich doch als die kürzere Strecke herausstellt (ca. 1Std. bei 80 km/h).


Resümee: 1070 km Autobahn müssen auch mit dem Auto bewältigt werden. 12-14 Stunden Autofahrt mit Hänger ist auch nicht so lustig. Das Quartier am Campingplatz ist grundsätzlich gut und günstig, bei Regen aber eine Herausforderung auf das Gemüt.
Das Quartier im Süden war sehr schön, gemütlich, der Pool auf 1300 Meter Seehöhe wurde auch benützt. Der Biervorrat schon am 1. Tag verbraucht. Die Zufahrtsstraße landschaftlich sehr schön ist, jedoch 20 min. beansprucht. Keine Handyverbindung für einige Teilnehmer als sehr unangenehm wahrgenommen wird.
Landschaftlich wunderschön, sehr wenig Verkehr. pos.
Regen, große Entfernung neg.

KarlHeinz und Didi

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28. Juni 2015 - (K)eine Ausfahrt und Feiern im Gartenparadies

Der Plan: eine Ausfahrt mit Freunden und ein Gartenfest.
Die Realität: ein einsamer Biker und ein sonniger Nachmittag im Garten

Es war der 28. Juni, der mit einer Ausfahrt hätte beginnen sollen. ABER - Regen. Trotzdem traf sich eine kleine Gruppe wie vereinbart um 9 Uhr. Auf Grund des anhaltenden Regens wurden dann doch alle schwach und beschlossen, keine Tour unter die Räder zu nehmen. Karl Heinz, bei dem auf dem Rückweg nach Herzogenburg der Regen aufhörte, entschloss sich kurzerhand, doch noch ein paar Kilometer anzuhängen. So führte ihn seine Reise in den Norden Niederösterreichs, verlässliche Quellen berichten, dass er auch die Grenze überfahren und im angrenzenden Ausland ein wenig Reifengummi seiner Duc liegen gelassen hätte.
Auf Grund der Wettervorhersagen bestand die Hoffnung, dass das Gartenfest bei Monika und Alfred trocken über die Bühne gehen könnte. Und, wie bestellt, schien gegen 16 Uhr die Sonne und wärmte die im Gartenparadies eintreffenden Gäste mit ihren Strahlen.
Unter alten Bäumen, auf Alfreds selbst kreierten Garnituren sitzend, genossen wir kulinarische und flüssige Köstlichkeiten. Es wurde geplaudert, gelacht und fachgesimpelt über Garten, Tiere und Motorräder, aber auch andere, ganz profane, alltägliche Themen.
Unsere Kartendübbler spielten sich ein paar Bummerl aus und hatten dabei auch sichtlich ihren Spaß.

Mit einem wunderbaren Sonnenuntergang endete dieser sehr angenehme und gemütliche Sonntagnachmittag im Garten.

Herzlichen Dank an Monika und Alfred für die Einladung und die köstliche Bewirtung.

Manfred

Die Bilder zur Veranstaltung findet ihr hier.

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10. Juli 2015 - Stockschießen

Auch heuer wurde unter der Mithilfe zahlreicher Mitglieder der Juli - Klubabend auf der Harlander Stocksportanlage durchgeführt. Sissy Fasching stellte zufolge ihres
55. Geburtstages ein Fass Bier zur Verfügung, Andrea, Judith und Erika verwöhnten uns mit Mehlspeisen und Manfred sorgte wie immer, dass die Koteletts hervorragend schmeckten.
Der Wettbewerb sowie die Wertung wurden unter der strengen Aufsicht von Werner durchgeführt. Da heuer auch das Wetter zum guten Gelingen beitrug, spielte sich der gemütliche Teil vorwiegend im Freien ab.
Bei den Damen sicherte sich Kolm Margit vor Fasching Elisabeth und Nagl Judith den vordersten Platz. Bei den Herren ging Kreuzeder Josef vor Spanny Walter und Draxler Alfred als Sieger hervor. Jenen, die sich heuer im geschlagenen Feld einreihen mussten kann ich nur sagen:
üben, üben, üben und nächstes Jahr erneut versuchen.

Reinhard

Die Bilder zur Veranstaltung findet ihr hier.

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26. Juli 2015 - Rätselralley

Dieses Jahr hatte ich die Ehre die Rätselrallye zu planen und auszuführen!
Obwohl ich das letzte Monat teils schlaflose Nächte mit Bangen hatte, machten mir die Vorbereitungen Freude und ein bisschen Spaß.
Egal zum Wichtigen:

Am Sonntag dem 26.Juli 2015 fand heuer die Rätselrallye statt. Zehn rätselhungrige Motorradfahrer trafen sich um 11 Uhr bei der BP Tankstelle in St. Pölten. Nach kurzer Plauderei fuhren 5 Teams (Fam. Hack, Fam. Hagenauer, Fam. Stöger-Nagl, Karlheinz Lehrach - Angela Brabletz sowie Spanny und Dörrer) im 5-Minutentakt los. Die 139,8km(laut meiner Honda) lange Route führte über Pyhra, Kasten, Stössing, Eichgraben, Wimmersdorf, Wiesen, Herzogenburg, Theyern, Klein Wien, Maria Langegg bis zum Ziel bei den Kolms in Weyersdorf. Im Anschluss an die Rallye gab es ein Gleichmäßigkeits- bzw. Zeitfahren und Klopapierwerfen.

Ich möchte mich nochmals beim Draxler Alfred für das Zeitmessung bedanken
und natürlich auch beim Stöger Herbert und Nagl Judith für die gesponserten Gutscheine!!

Platzierungen:

1. Fam. Hack
2 Fam. Hagenauer
3. Spanny
4. Karlheinz Lehrach und Angela Brabletz
5. Fam.Stöger-Nagl

Roland musste die Rallye abbrechen.
Im Anschluss an die gut verlaufene Rallye fand bei Familie Kolm das Grillfest statt. Danke für die Einladung, danke an Parzer Manfred fürs Grillen und danke an die Damen für die vielen Mehlspeisspenden.

Stefan Heinrich

Die Bilder zur Veranstaltung findet ihr hier.

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1. - 2. August 2015 - 20 Jahre HSV Motorrad

So Freunde. Jetzt haben wir auch dieses Fest nach langer Planung und Vorbereitung gut über die Runden gebracht. 38 Mitglieder!!! haben sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und bei Kaiserwetter dieses Jubiläum gefeiert. Eine stattliche Anzahl von 17 Motorrädern eröffnete das Jubiläum mit einer Ausfahrt durch die Voralpen bzw. Maria Zellerland. Nach einem kurzen Stopp in St.Aegyd/Mitterbach wurde dann bei der Wuchtelwirtin in der Walster eine Kaffeepause eingelegt, bevor es dann zum eigentlichen Ziel, dem "Greenhorn Hill" bei Rabenstein weiter ging. Da sich hier seit ca. 7 Uhr ein Spanferkel am Spieß drehte, konnten nun die hungrige Meute rasch abgefüttert werden. Nach der anschließenden Motorradweihe und dem offiziellen Teil mit Gratulationen zu diversen runden Geburtstagen, sowie Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder wurde zum gemütlichen Teil übergegangen. Beim Hufeisenwerfen setzte jeder auf seine Spezialtechnik. Der Erfolg war aber meistens der gleiche, nämlich keiner. Einige wenige schafften es aber doch wenigstens ein Eisen über die Stange zu bringen. Dass aber auch beim Bogenschießen noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, wurde ebenfalls sehr bald klar. In der Nähe der Zielscheibe waren so ziemlich die sichersten Plätze.

Nichts desto trotz wurden aber in beiden Bewerben Sieger ermittelt und so gingen in der Endausscheidung bei den Bogenschützen Monika Draxler und bei den Hufeisenwerfern Stefan Heinrich nach einer äußerst schwierigen Schätzfrage als Gewinner hervor. Die Preise wurden übrigens von Anna Stix und Gasthaus Spendlhofer gespendet. Der von der Fam. Draxler gespendete Preis wurde unter den Schnapsern an Werner Hagenauer vergeben. Nun wurde es aber richtig gemütlich. Bei ausgezeichneter Livemusik, bei der auch zu späterer Stunde unser Sektionsleiter Stv. Manfred seine Bassgitarre auspackte wurde nicht nur mitgesungen und getanzt sondern es heizten zeitweise auch einige Backgroundtänzerinnen mit Chorleiter die Stimmung noch zusätzlich an.

Nach und nach verlagerte sich dann aber das Geschehen Richtung Lagerfeuer wo noch ausführlich diskutiert und weitergeplaudert wurde.
Nach einer kurzen und doch sehr unruhigen Nacht, man hörte aus mancher Hütte sehr eigenartige Geräusche, traf man sich wieder mehr oder weniger ausgeschlafen zum Frühstück im Saloon. Derart gestärkt machte sich dann jeder von dieser, wie ich glaube doch sehr gelungenen Veranstaltung, auf die Heimreise.

Reinhard

Die Bilder zur Veranstaltung findet ihr hier.

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5. - 12. September 2015 - Südtirol

Am 5. Sep. um 8.00 Uhr trafen sich Herbert Stöger, Norbert Nimpfer, Didi Lechner und Karlheinz Lehrach bei der BP Tankstelle. Der Himmel war bedeckt aber noch kein Regen. Abfahrt über die Autobahn nach Salzburg. Aber schon in Viehdorf bei Amstetten mussten wir das Regengewand anziehen. Mein Ledergewand war immer dicht und so nahm ich auch kein Regengewand mit. War. Ich habe aber verabsäumt es zu imprägnieren und so drang Wasser in den rechten Ärmel. Auch der linke Stiefel wurde feucht. Dazu funktionierte die Griffheizung auch nicht. Es wurde dadurch sehr kalt. Stau ab Salzburg, stopp and go Verkehr bis Rosenheim, starker Verkehr und Regen bis Innsbruck. Mittagspause um 14.30 Uhr vor dem Brenner. Am Brenner selbst war eine Regenpause, dafür aber über den gesamten Pass eine Baustelle mit Stau bis Sterzing. Danach noch 30 km Autobahn bis Auer. Quartierbezug um 17.30 Uhr. Gott sei dank denn eine Deutsche Reisegruppe kam etwas später an ( im strömenden Regen ) und der Zimmerwirt hatte die Zimmer schon weiter vermietet. So marschierten wir mit geliehenen Schirmen zu einer Pizzeria. Die war ganz toll, schnell, freundlich im dichten Wintergarten und die Pizzen waren ausgezeichnet. Auch der Grappa vom Barikfass wurde verkostet. Zum Abschluss gingen wir noch zu einem Musikfest bis ca. 23.30 Uhr. Anreise ca. 560 km.

Am Sonntag 6. Sep. fuhren wir um 9.00 ab nach Ora, Cavalese, Pso di Manghen mit seiner engen Strasse. Das Wetter war leicht bewölkt aber es hatte auf der Passhöhe nur ca. 5°. Weiter über den Pso d. Brocon ( sehr schön zu fahren ) Pso d. Gobbera, Pso. d. Rolle zum Pso.d. Pellegrina. Herbert hatte verabsäumt bei der letzten Tankstelle zu tanken und so wurde es knapp für Ihn. Es wurde aber alles wieder gut. Weiter fuhren wir über den Karerpass den Nigerpass ins Eggental nach Deutschenofen Ora und Tramin. An diesem Tag waren es 334 km bei schönem aber kühlem Wetter. Abendessen waren wir diesmal beim Musikfest, Grillhühner, Bier und ein Glas Wein.

Am Montag 7. Sep. fuhren wir erst um 9.30 nach Mezzo-lombardo. Eine sehr schöne Weinstraße durch dieses Tal. 3Navis 3Meinungen über die Strasse nach Molvena. War eine kleine Irrfahrt aber wir schafften auch dies zur Brentagruppe, Terme di Comano nach Riva d. Garda (sehr schön) zum Gardasee nach Limone auf ein Eis. Zurück zum Ledrosee, Storo, Trento, Mezzo-lombardo, Weinstrasse nach Tramin. An diesem Tag waren es nur 282 km. Abendessen wieder in der Pizzeria. Norbert hustet schon so stark das er beschließt am nächsten Tag einen Arzt aufzusuchen und somit nicht mitzufahren.

Am Dienstag 8. Sep. fuhren wir somit nur zu dritt schon um 8.30 Uhr auf den Mendelpass, (auftrocknende Fahrbahn nach nächtlichem Regen, dafür aber kein Verkehr) zum Gampenjoch. Ca 5° auf der Passhöhe war nicht sehr viel, runter nach Meran wurde es wieder warm. Von Lana bis Spondinig auf der sehr stark befahrenen Bundesstraße. Wir sind froh in das Tal zum Stilfserjoch abbiegen zu können. Die Auffahrt zu Stilfserjoch ist ein Traum. Bei Kaiserwetter erklimmen wir die Franzenshöhe. Nach Kaffee und Apfelstrudel schaffen wie noch die letzten Höhenmeter. Runter nach Bormio und nach Livigno, ein zollfrei Ort. Leider ist an diesem Tag ein Feiertag und so sind die Geschäfte geschlossen. Die Gaststätten sind jedoch offen und so müssen wir keinen Durst leiden. Weiter über den Pso.de Foscagno auf den Berninapass. Auf der Passhöhe wenden wir und fahren nach Tirano. Geplant wäre gewesen zurück nach Bormio und über den Pso. d. Gavia zu fahren, aber aus Zeitgründen nehmen wir die Strasse nach Aprica. Übersehen aber dabei das dies über den Pass d. Aprica führt. Ist aber eine ganz tolle Strasse. Der Zeitgewinn war aber dahin. Zurück über Edolo, Ponte di Legno, Male zum Mendelpass nach Tramin. Ankunft erst um 19.30 Uhr nach 426 km. Abendessen in der Pizzeria. Es gibt Steak und Rotwein und Grappa.

Am Mittwoch 9. Sep. fuhren wir nach Brixen auf der Bundesstrasse. Der Verkehr um und in Brixen ist sehr stark. Die kleine Strasse nach Milland- St. Martin zu finden ist eine Sache. Es ist aber ein schöner Pass. Abfahrt nach Corvara, Pso. d. Campolongo, über das Pordoijoch nach Canazei. Herbert hat für diesen Tag genug und so fahren wir ins Fassatal über den Karerpass (See) nach Deutschenofen, Auer und Tramin. Ankunft schon um 1600. 257km waren es an diesem Tag. So marschierten wir am Abend durch den Ort und landeten wieder in einer Pizzeria. Auf einer schönen Rasenterasse genossen wir Aussicht und Lasagne. In einem sehr noblen Weinlokal verkosten wir noch 6 verschiedene Grappasorten die aber allesamt nicht unserem Geschmack entsprechen.

Am Donnerstag 10. Sep. wollte Herbert alleine fahren und so fuhr ich mit Didi nach Auer, Cavalese, Pergine, ein ca. 35 km langes Tal ohne viel Verkehr, über den Pso. d. Brocon, Pso. di Rolle, Predazzo, Tesero auf den Lavazepass. Auf der Passhöhe noch ein Abstecher zum Schwarzhorn(Sackgasse, Liftstation). Über Obereggen, Deutschenofen, Auer zu einem Wasserfall. Didi klettert bis zum Wasserfall und kommt mit schönen Bildern zurück. Tramin um ca. 16.45 Uhr. Ca 290 km. Abendessen in der Pizzeria. Danach sitzen wir noch bei unserem Wirt zusammen. Norbert beschließt zwei Tage nach Hause zu fahren und spendiert einen Abschiedstrunk.

Am Freitag 11. Sep. ist das Wetter bewölkt, in den Bergen hängen die Wolken, Norbert zieht sich das Regengewand zur Heimreise an. Bei uns ist etwas die Luft heraußen. So stehen wir unschlüssig herum bis ich Didi für eine Fahrt in das Uttental gewinnen kann. So fahren wir erst um ca. 11.00 Uhr bei aufhellendem Himmel über den Mendelpass das Gampenjoch ins Uttental. Am Ende des Tales auf 1900m merkt Didi das er Luft am Hinterreifen verliert. So sausen wir nach Meran zu einem Vulkaniseur meines Vertrauens und Didi bekommt seinen Reifen gestopft. Anschließend fahren wir nochmals in das Uttental zu einem Abzweiger zum Mendelpass und Tramin. Ankunft ca. 16.30 Uhr. 230 km sind es dann doch noch geworden. Abendessen wieder in unserer Pizzeria. Der Kellner spendiert noch eine Runde Grappa zum Abschied.

Am Samstag 12. Sep. trennen sich wieder unsere Wege. Herbert fährt über die Autobahn nach Hause, Didi und ich beschließen über die Berge zu fahren. Bei schönstem Spätsommerwetter fahren wir nach Brixen, ins Pustertal (wie erwartet viel Verkehr) ins Antholzertal, über den Stallersattel in das Defereggental. Lienz, Drautal nach Spital. Da auf der Autobahn alles steht fahren wir nach Millstatt, Turrach, Murau, Sölkpass, Liezen, Pyhrnpass, Autobahn Linz, St. Pölten. Ankunft ca. 17.45Uhr. 664 km waren dann auch genug.
In Summe waren es ca. 3040 km. Bis auf die Anreise hatten wir doch schönes Wetter obwohl es zum Baden doch zu kühl war. Zum Motorradfahren war es aber ideal. Ein schöner Urlaub war es allemal. Danke an alle Beteiligten.

Karlheinz

Die Bilder zur Veranstaltung folgen nach.

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20. September 2015 - Ausfahrt

Pünktlich um 9.00Uhr stand ich bei der BP Tankstelle aber es kam niemand. So fuhr ich alleine nach Ybbs, neben der Donau nach Grein. Das Wetter war ca. 50% bedeckt und es hatte 15°. Von Grein nach Bad Kreuzen ging es in flotter Fahrt. Weiter über Perg nach Wartberg. Bei einem Kreisverkehr staunte ich nicht schlecht. Steht hier Autobahn nach Prag wird noch heuer eröffnet. Das musste ich mir ansehen. Die Autobahn ist schon tatsächlich zum Großteil fertig. Ich fuhr durch 3 nigelnagelneue Tunnels Richtung Freistadt. Tanken in Freistadt und weiter nach Ces Krumlov. Diesmal benutzte ich den Parkplatz (ohne zu bezahlen). Bei dem Gasthaus zu der großen "Kanurutsche" aß ich ein Herrengulasch mit Knödel (selten so ein gutes Gulasch gegessen) mit Bier und zur Nachspeise Topfenstrudel mit Heidelbeeren und Schlag. Danach ging ich 2 Stunden durch die Stadt. Sehr schön diese kleinen Läden und die Fassaden machen auch was her. Zurück über die Burg mit Menschenmassen, zum Großteil mit Schlitzaugen. Die Heimreise war unspektakulär über bekannte Strassen. In Summe waren es doch um die 400 km die ich bis 1700 abgespult hatte. Es war ein schöner Tag, zwischen 14° und 19° gerade recht zum Gas geben.

Karlheinz

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26. Oktober 2015 - Hardrider

Manfred Fasching hat, wie schon im letzten Jahr, die Hardrider organisiert und auch diesmal wurde auf die Kulinarik Wert gelegt. Jahreszeit gemäß, gab es zum Mittagessen ein vorgezogenes Martinigansl. Insgesamt nutzten 10 Biker die Gelegenheit um gemeinsam die Saison offiziell zu beschließen. Von einer wirklichen Hardrider konnte aber auch heuer nicht gesprochen werden. Bei Sonnenschein und Temperaturen zwischen 8 und 13 Grad führte uns die Tour heuer durch das nördliche Waldviertel.

Reinhard

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14. November 2015 - Kegelabend

Zum Kegelabend auf den Voith-Bahnen, der dankenswerterweise wieder von Peter Huber organisiert wurde, fanden sich 14 Mitglieder ein. Zu Beginn kegelten zehn Teilnehmer(innen), dann wurde in drei Dreiergruppen gegeneinander angetreten. Vier Damen und Peter konnten aus gesundheitlichen Gründen nicht mitkegeln. Sie genossen die angeregte, sportliche Tätigkeit und die nette Gemeinschaft als Zuschauer(innen).
Die Partien verliefen sehr ausgeglichen. Jedes Mal gab es zwei Gruppen mit Gleichstand und die dritte Gruppe hatte nur zwei bis drei Punkte mehr.
In der Spielpause gab es wieder Schnitzel mit Kartoffelsalat, die allen mundeten.
Ein Dankeschön an alle teilnehmenden Mitglieder, in der Hoffnung, dass sich nächstes Mal auch noch weitere Biker für diese Veranstaltung in der toten Saison interessieren.

Walter und Gabriele Spanny

Die Bilder zur Veranstaltung findet ihr hier.

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